Peeling (nach Obagi™)

Veröffentlicht in Faltenbehandlung

Hautpeeling und Hautkonditionierung nach Obagi™

Peeling, Faltenbehandlung München (Dr. Krenmer)Das Zusammenspiel von UV-Licht, Umweltverschmutzung und Hautunreinheiten potenziert die Schäden in der Haut und führt dazu, dass wir älter aussehen als wir sind. Diese Hautschäden können mit einem sogenannten "chemischen" Peeling behandelt werden, durch das die Hautregeneration gefördert und sich eine weichere und reinere Haut bildet.

Wir verwenden exklusiv und ausschließlich das seit Jahrzehnten erprobte Hauterneuerungssystem des US-Hautarztes Dr. Zein Obagi aus Beverly Hills, über das wir Sie nachfolgend informieren.

Wenn Sie sich für eine solche Behandlung interessieren, können Ihnen die folgenden Informationen einen ersten Einblick in dieses Behandlungsverfahren geben. Für ausführlichere Informationen darüber, wie diese Behandlung Ihnen helfen kann, vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin.

Viel Informationen erhalten Sie auf Englisch auch unter www.obagi.com.

Zunächst möchten wir Ihnen aber zur Verdeutlichung der Notwendigkeit der beschriebenen Behandlung Dr. Obagi’s Auffassung über die Irrwege der Kosmetikindustrie vermitteln, welche raue Haut mit trockener Haut gleich setzt, obwohl auch fettige Haut rau sein kann. Wenn Trockenheit auch zu einem gewissen Grad raue Haut verursachen kann, so ist doch der Hauptgrund für die Entstehung rauer Haut eine abnormale Verhornung. Gelegentliche Anwendung von Feuchtigkeitscremes, wenn die Haut Wind, Kälte oder Hitze ausgesetzt ist, kann eine nur zeitweise auftretende Hauttrockenheit verbessern. Die dauerhafte Anwendung von Feuchtigkeitscremes ist jedoch schädlich!

Die Vorstellung, dass die Gesichtshaut der Anwendung von Feuchtigkeitscremes bedarf, ist weltweit verbreitet und wird von der Kosmetikindustrie durch Werbung gefördert. Vor allem Frauen haben die Vorstellung verinnerlicht, dass die tägliche Anwendung von Feuchtigkeitscremes unerlässlich ist. Extravagante, jedoch wissenschaftlich nicht nachgewiesene Effekte von Feuchtigkeitscremes, werden routinemäßig verbreitet. Diese sollen sein: Wiederherstellung von jugendlicher Haut, Reduzierung von Falten, Erlangung elastischer, weicher und seidiger Haut. Jedes der angebotenen Produkte hat seine eigene Formel: einige enthalten Kollagen, Elastin, Fruchtsäuren, Aloe, Plazentabestandteile oder Kräuter. Andere sind zur speziellen Anwendung an den Lippen, dem Hals, den Augenlidern etc. vorgesehen. Manche müssen tagsüber, andere zur Nacht angewendet werden und es gibt sogar fettfreie Feuchtigkeitscremes bei fettiger Haut!

Um die Bedeutung von Feuchtigkeitscremes zu hinterfragen, sollte man sich die folgenden Fragen stellen:

  1. Warum haben Kinder schöne feuchte Haut ohne dass sie Feuchtigkeitscremes nehmen?
  2. Warum klagen Männer, die nur selten Feuchtigkeitscremes verwenden, nicht über zu trockene Haut?
  3. Kann die Langzeitanwendung von Feuchtigkeitscremes schädlich sein?

Die Antwort ist, dass gesunde Haut eigentlich die Fähigkeit hat korrekt zu funktionieren und keinerlei Unterstützung von außen braucht. Wenn alle Hautfunktionen auf der Zellebene intakt sind, fühlt sich Haut nicht trocken an und Feuchtigkeitscremes werden nicht benötigt. Bei Kindern funktionieren sämtliche Hautzellen, die Hautzellen sind von ihrer Entstehung an gut befeuchtet. Männer tolerieren eine mit dem Alter zunehmende Rauhigkeit der Gesichtshaut, welche durch tägliches Rasieren etwas abgemildert wird. Frauen hingegen sind weitaus häufiger mit Gedanken beschäftigt, jünger auszusehen und sind daher eher geneigt, sich von Werbung zum Thema „Trockene Haut“ beeinflussen zu lassen. Clevere bis manipulative Werbung hat dazu geführt, dass viele Frauen davon überzeugt sind, dass ihre Haut durch Feuchtigkeitscremes von außen ernährt und „gepampert“ werden muss, um Trockenheit zu verhindern und somit die Hautalterung aufzuhalten. Die Akzeptanz dieser Vermarktungsstrategien ist so weit verbreitet, dass sogar Hautärzte und Schönheitschirurgen ihren Patientinnen Feuchtigkeitscremes empfehlen.

Nebenwirkungen von Feuchtigkeitscremes

  1. Abhängigkeit: die tägliche Anwendung von Feuchtigkeitscremes bringt eine Menge von Problemen mit sich, wie Abhängigkeit, erhöhte Hautempfindlichkeit und möglicherweise schnellere Hautalterung. Anfangs mögen Feuchtigkeitscremes der Haut ein glattes und seidiges Aussehen geben und feine Fältchen durch Wassereinlagerung in der Hornhaut verbessern. Nach einigen Monaten aber werden Patient und Haut abhängig von Feuchtigkeitscremes, um angebliche Trockenheit zu bekämpfen, so dass schließlich eine Daueranwendung die Folge ist. Es werden in Laufe der Zeit immer häufiger und immer stärker wirkende Feuchtigkeitscremes angewendet. Diese Abhängigkeit bei Frauen rührt von der Ablehnung des Gefühls kurzzeitiger Trockenheit nach dem Waschen her, ist aber auch Folge der nachweislich durch Feuchtigkeitscremes ausgelösten immer schlechteren Hauttoleranz gegenüber dieser Trockenheit. Kinder und Männer erleben nach dem Waschen ebenfalls eine vorüber gehende Trockenheit, wenden aber meist keinerlei Feuchtigkeitscremes an, der Teufelskreislauf fängt also meist gar nicht erst an, die Haut wird von selbst nach kurzer Zeit befeuchtet.
  1. Empfindlichkeit: weil Feuchtigkeitscremes die Hornhaut mit Feuchtigkeit gesättigt halten, verringert sich die natürliche Hautabschilferungsrate. Die Zahl der Hautzellen nimmt in Folge ab, weil auch die Zellteilungsrate in der Regenerationsschicht abnimmt. Ebenso gibt es Hinweise dafür, dass die für die Zellerneuerung erforderlichen Wachstumsfaktoren weniger werden. Eine von Feuchtigkeitscremes abhängig gemachte Haut hat folgende klinischen Eigenschaften: sie ist abgestumpft, trocken und empfindlich und lässt sich leicht durch äußere Faktoren reizen, welche den Feuchtigkeitsgehalt der Haut verringern, wie Wind, Kälte, alkoholhaltige Mittel etc. Nach Absetzen von Feuchtigkeitscremes nimmt der Feuchtigkeitsgehalt ab, die Zellteilungsrate und somit die Hautzellerneuerung wird aber wieder beschleunigt und die Abschilferung der Hornhaut nimmt wieder zu, was eine Rauhigkeit und Trockenheit verursacht, welche anfangs der Auslöser für die Benutzung von Feuchtigkeitscremes war. Die Person fängt dann meist wieder mit der Verwendung von Feuchtigkeitscremes an und gerät in eine noch stärkere Abhängigkeit.
  1. Beschleunigte Hautalterung: aus langjähriger klinischer Beobachtung hat Dr. Obagi festgestellt, dass von Feuchtigkeitscremes abhängige Frauen empfindlichere Haut haben, älter aussehen und mehr Falten haben als Frauen, die nicht abhängig von Feuchtigkeitscremes sind. Es stellt sich die Frage, ob die dauerhafte Anwendung von Feuchtigkeitscremes die Regenerationsfähigkeit der Haut reduziert, die Kollagenproduktion vermindert und sie anfälliger für schädliche äußere Faktoren wie UV-Licht macht, was wiederum die Hautalterung beschleunigt.

Die Ursache für trockene Haut liegt nicht im Wassergehalt der Oberhaut, die bei Menschen mit angeblich trockener Haut gleich ist wie bei Menschen mit normal empfundener Hautfeuchte, was wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen haben. Trockenheit rührt eher aus Veränderungen der Lederhaut, nämlich einer Verminderung der Wasserbindungskapazität der Zwischenzellsubstanzen (Glycosaminglykane). An von Geburt an hautkranken Patienten mit trockener Haut hat Dr. Obagi heraus gefunden, dass Vitamin-A-Säure (Tretinoin) die Produktion dieser Glycosaminglykane anregt und somit effektiv die Hauttrockenheit verbessert.

Dieser Zusammenhang ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Hautregenrationskonzept, welches wir Ihnen anbieten können!

Skin Health Restoration (Wiederherstellung der Hautgesundheit)

Obagi

Dr. Zein Obagi hat im Laufe der Behandlung mehrerer tausend seiner Patienten festgestellt, dass es keinen Sinn hat, einzelne Hautprobleme (Falten, Pigmentstörungen, Hautveränderungen etc.) isoliert zu behandeln, sondern dass nur durch eine Förderung der Gesundheit der Haut insgesamt eine wirkliche Verbesserung der Hautqualität erreicht werden kann.

Ein solches „Hautverbesserungs-Programm“ beinhaltet die Anwendung individuell abgestimmter Medikamente in Hautlotionen. Diese helfen die Hautzellfunktionen zu regulieren, die Durchblutung zu verbessern, die Hauterneuerung zu fördern, Hautschäden zu reparieren und die Funktion der Haut als Schutzbarriere zur Umwelt zu festigen. Zwei Prinzipien kommen bei der Hautregeneration nach Obagi zum Tragen: Korrektur und Stimulation um die Hautfunktion wiederherzustellen und zu regulieren. Diese zwei Prinzipien sind nicht verbunden mit ärztlichen Hautbehandlungen und sie können unbegrenzt als ein Programm für das ganze Leben angewendet werden. Wenn diese Behandlung als Vorbereitung eines chemischen Peelings oder anderer ärztlicher Eingriffe verwendet wird, nennt man die Behandlung Hautkonditionierung.

Die Hautkorrektur wirkt auf die Oberhautschicht (Epidermis). Nach erfolgter Korrektur ist die Epidermis gesünder und weist folgende Charakteristika auf: die Regenerationsschicht (Stratum basale) zeigt eine höhere Zellteilungsrate (Mitoserate), die Keratinozyten sind gleichförmiger geformt ohne Atypien und die Hornhaut ist kompakter aufgebaut. Die Melanozyten funktionieren korrekt und weisen eine gleichmäßige Verteilung der Melanosomen auf. Klinisch bedeuten diese Eigenschaften, dass die Epidermis weich, elastisch, gleichmäßig gefärbt, feucht, weniger anfällig gegenüber äußeren Faktoren und frei von krankhaften Veränderungen. Zur Hautkorrektur werden z.B. Fruchtsäuren (7% Alpha-Hydroxy-Säure / AHA) und niedrig dosierte Vitamin-A-Säure (0,025%) verwendet.

Die Hautstimulation wirkt auf die Lederhaut (Dermis) und die Regenerationsschicht der Epidermis. Die Durchblutung der Lederhaut wird verbessert, was alle Hautfunktionen optimiert. Das Kollagen abbauende Enzym Kollagenase, welches für den Kollagenabbau in der papillären Dermis verantwortlich ist, wird deutlich gehemmt. Fibroblasten in der papillären Dermis werden stimuliert, was zur Ausbildung von neuen Ankerfasern führt und somit die Haut widerstandsfähiger macht, die Produktion von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäuren (Glykosaminglykane) wird gesteigert. In der Regenerationsschicht der Oberhaut steigt die Zellteilungsrate mit erhöhter Produktion von Keratinozyten (Hautzellen), was zu einer Verdickung der Epidermis führt. Durch die neuen Hautzellen werden schrittweise atypische, sonnengeschädigte, alte Hautzellen abgestoßen, was auch das Hautkrebsrisiko verringert. Die Barrierefunktion der Haut wird wie auch die Widerstandsfähigkeit verbessert. Klinisch ist die behandelte Haut fester, elastischer und weist weniger feine Fältchen auf. Die Lederhautstimulation sollte ein kontinuierlicher Prozess sein, da die Vorteile der Hautverbesserung ein Leben lang von Nutzen sind, besonders ab 30, wenn die Hautfunktion  anfängt sich zu verschlechtern. Die positiven Veränderungen sind für Arzt und Patient nach 3 Hauterneuerungszyklen erkennbar, nach etwa 1 Jahr sind diese Verbesserungen augenscheinlich. Eine Stimulation der Haut wird mit Vitamin-A-Säure in einer Konzentration von 0,05 – 0,1 % erreicht.

Medikamente zur Hautkorrektur und Hautstimulation

Alpha-Hydroxy-Säure (AHA, „Fruchtsäure“)
Dieser Wirkstoff in der Konzentration von 7% beschleunigt die Abschilferung der Hornhautzellen und hellt die Haut auf, ohne direkt auf die Melanozyten zu wirken. Dadurch wird die glatte Hautzellschicht darunter freigelegt und andere Wirkstoffe können ihre Wirkung besser entfalten. Die AHA selbst stimuliert die Haut nicht, es entsteht auch keine Toleranz gegenüber der Hornhautabstoßung bei wiederholter Anwendung.

Vitamin-A-Säure (Tretinoin)
Tretinoin ist das effektivste Medikament zur Korrektur und Stimulation der Haut. Eine gewünschte Toleranz wird dann erreicht, wenn die Hautreaktionen abnehmen, meist nach ca. 6 Wochen. Eine Konzentration von 0,05% und 0,1% ist am besten geeignet um eine Korrektur und Stimulation zu erreichen. Eine Konzentration von 0,025% kann die Epidermis korrigieren, ist aber für eine Stimulation tieferer Hautschichten nicht stark genug. Da nur ein Bruchteil der aufgebrachten Vitamin-A-Säure in die tiefer gelegenen Regenerationsschichten der Haut eindringt, kann durch zusätzliche Gabe von Fruchtsäuren (AHA) die Wirkung verstärkt und damit das Erreichen einer Toleranz beschleunigt werden. Durch die Vitamin-A-Säure schält sich die Oberhaut bis zum Erreichen der Toleranzphase, zu diesem Zeitpunkt ist die Hornhaut weich und kompakt geworden.

Hydrochinon
Hydrochinon reguliert die Melaninproduktion (schwarzer Hautfarbstoff) und ist daher integraler Bestandteil einer Behandlung, welche darauf abzielt, die Hautfarbe aufzuhellen und Pigmentstörungen zu regulieren. Hydrochinon wirkt durch Hemmung des Enzyms Tyrosinase, welches die Aminosäure Tyrosin in den Botenstoff L-Dopa umwandelt. Dadurch wir die Fähigkeit der Haut Melanin zu bilden verringert. Dieser Effekt hält allerdings nur während der Dauer der Behandlung an, denn der Tyrosinase Spiegel erreicht 2-3 Tage nach Beendigung der Anwendung seinen Normalwert.

Kombinationsbehandlung
Eine gemeinsame Anwendung von Tretinoin 0,05 – 0,1% und Hydrochinon verteilt im Gegensatz zur alleinigen Aufhellungsbehandlung durch Hydrochinon die Melanosomen, also die pigmentbildenden Zellbestandteile der Melanozyten, gleichmäßiger in der Epidermis und verringert den starken Aufhellungseffekt einer alleinigen Hydrochinonbehandlung. Der Aufhellungs- und gleichmäßige Verteilungsprozess durch diese Kombinationsbehandlung dauert ca. 1-2 Monate, sollte aber über 5-6 Monate kontinuierlich fortgesetzt werden und heißt im Englischen „Blending“, also eine Art „Mischen“ von Hautfarben.

Hinweis: Die o.g. Substanzen zur Hauterneuerung nach Obagi™ sind kein eigentliches therapeutische chemisches Peeling, auch wenn es im Laufe der Behandlung zu einer oberflächlichen Hautabschilferung kommt. Die Substanzen sind vielmehr eine von Dr. Obagi abgestimmte und langjährig erprobte Kombination von in der Arzneimittellehre seit vielen Jahrzehnten bekannten Wirkstoffen, welche durch länger anhaltende Wirkungsweise in unterschiedlichen Hauttiefen dazu führen, dass sich der biologische Aufbau der Haut erneuert, sich Pigmentstörungen und Hautporen bessern, die Haut sich verdickt und u.a. durch Vermehrung der Interzellularsubstanzen elastischer und widerstandsfähiger wird. Aufgrund dieser Tatsachen ist eine kontinuierliche Eigenanwendung durch den Patienten nach genauer ärztlicher Untersuchung möglich, wohin gegen ein einmalig anzuwendendes chemisches Peeling durch einen in der Anwendung erfahrenen Arzt erfolgen muss.

Zu erwartende Hautreaktionen während der Hautstimulationsbehandlung mit Vitamin-A-Säure (Tretinoin)

Eine Hautzelle (Keratinozyt) benötigt ca. 6 Wochen dafür um zu reifen, aus der Regenerationsschicht an die Oberfläche zu wandern und sich dann schließlich abzuschilfern (1 Hautzyklus). Während dieses 1. Zyklus verursacht Tretinoin Hautrötung, Trockenheit, Hautabschilferung und gelegentlich auch Jucken oder Brennen. Gleichzeitige Anwendung von Fruchtsäuren (AHA) oder Hydrochinon verstärkt diese Reaktionen. Die Stärke der Hautreaktion hängt vom Hauttyp, vom Ausmaß der Hautschädigung und der Konzentration der aufgebrachten Medikamente ab. Die Hautreaktion ist ein positives Zeichen, zeigt sie doch an, dass die Behandlung wirkt und die Haut reagiert. Die Hautreaktion zeigt auch, dass die Hauttoleranz, welche die Behandlung ja erreichen will, am Anfang noch fehlt.

Hinweis für Patienten: bitte haben Sie keine Angst vor den vorüber gehenden Effekten, welche auf jeden Fall wieder aufhören und eigentlich nur zeigen, dass Ihre Haut wirksam aus der Tiefe heraus erneuert wird!

Anwendungsempfehlungen

Bitte gehen Sie, wenn Sie die OBAGI™ Hauterneuerungsbehandlung zum ersten Mal anwenden, wie folgt vor:

  1. Hautreinigung: Verwenden Sie am Morgen zunächst Obagi Cleansing Gel, Sie können es auch am Abend zur Reinigung verwenden.
  2. Hautkorrektur: tragen Sie dann das Produkt Obagi Clear (Hydrochinon) auf das gesamte Gesicht inklusive Augenlider, Haaransatz und Ohren auf. Warten Sie bis die Creme eingezogen ist und entfernen Sie dann übrig gebliebene Creme mit einem Kleenex Tuch. Warten Sie 2 Minuten und wenden Clear noch einmal für dunkle Hautflecken an, falls Sie solche haben.
  3. Hautkorrektur: tragen Sie dann das Produkt Obagi Exfoderm Forte (Alpha-Hydroxy-Säure = Fruchtsäure) im ganzen Gesicht unter Auslassen der Augenlider auf. Nach Erreichen der Toleranzphase (6-12 Wochen je nach Aggressivität der Hautstimulationsbehandlung) brauchen Sie Clear und Exfoderm forte nur noch 2 mal pro Woche anwenden.
  4. Hautstimulation: vermischen Sie 0,5 Gramm Obagi Blender mit 0,05% oder 0,1% Tretinoin (je nach gewünschter Aggressivität und damit Geschwindigkeit der Hauterneuerung) in Ihrer Handfläche. Verteilen Sie die Mischung dann gleichmäßig auf das gesamte Gesicht inklusive Augenlider, Haaransatz und Ohren.
  5. Hautschutz: benützen Sie Obagi SunGuard oder Sunfader als UV-Schutz je nach Bedarf und vermeiden Sie unbedingt lange Sonnenexposition während des 1. Monats.
  6. Hautpflege: verwenden Sie Feuchtigkeitscremes (Obagi Action, Obagi Eye Cream) so selten wie möglich und auch nur dann, wenn die Haut unangenehm trocken ist. Verwenden Sie Soventol Gel (Hydrocortison) nur, wenn die Haut unangenehm brennt, juckt und stark gerötet ist, da Hydrocortison den Hauterneuerungsprozess verlangsamt.

Beachten Sie bitte: eine Kontrolluntersuchung sollte nach spätestens 8-12 Wochen erfolgen. Um Ihre Hautgesundheit nach Erreichen des erwünschten Toleranzstadiums dauerhaft aufrecht zu erhalten, ist es notwendig, dass Sie ein noch abzustimmendes Behandlungskonzept dauerhaft fortsetzen. Die hierzu erforderlichen Obagi™ Produkte, welche in Deutschland verschreibungspflichtig sind, können Sie über uns beziehen. Bitte nehmen Sie dazu telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit uns auf, wir übersenden Ihnen dann weitere Unterlagen und Bestellformulare.

Wenn Sie eine Hautkonditionierung durchgeführt haben, um Ihre Haut für eine Blue-Peel™ Behandlung nach Obagi oder operative Eingriffe vorzubereiten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, damit wir diese Behandlung mit Ihnen planen können.

Die folgenden Informationen sollen Ihnen einen ersten Einblick in dieses Behandlungsverfahren geben. Für ausführlichere Informationen darüber, wie diese Behandlung Ihnen helfen kann, vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin.



    • InfoSagen Sie uns bitte unbedingt, ob Sie Allergien haben (Nahrungsmittel, Medikamente, andere Substanzen)
    • Geben Sie bitte alle Medikamente und Naturheilmittel an, die Sie z.Zt. einnehmen
    • Befolgen Sie bitte sorgfältig alle Anweisungen, die wir Ihnen bezüglich Ihrer Ess- und Trinkgewohnheiten sowie Ihres Nikotinkonsums gibt
    • Vermeiden Sie bitte Acetylsalicylsäure und Acetylsalicylsäure-enthaltende Medikamente ab zwei Wochen vor der Behandlung
    • Informieren Sie uns bitte unverzüglich, falls Sie Fieber oder andere Anzeichen einer Infektion nach der Behandlung bemerken