FAQ-Gesäßvergrößerung mit Implantaten

FAQHäufig gestellte Fragen zum Thema Gesäßvergrößerung mit Implantaten haben wir für Sie nachfolgend zusammengestellt:

Was kann durch eine Gesäßaugmentation erreicht werden?

Veröffentlicht in FAQ-Gesäßvergrößerung mit Implantaten

Durch eine Gesäßaugmentation kann eine zuverlässige Vergrößerung des Po's erreicht werden. Nach dem Einbringen von Gesäßimplantaten sieht der Po runder aus, insbesondere was den oberen äußeren Aspekt des Po's auf jeder Seite betrifft, ebenso wird durch durch das Mehr an Volumen bei vielen Patienten eine dehnungsbedingte Umverteilung und Anhebung der Gesäßweichteile erreicht. Die meisten Frauen sehen diese Veränderungen jedoch als Verbesserung an. Ein ausgeprägter Hautüberschuss im Bereich der unteren Gesäßfalte muss aber in manchen Fällen nach etwa einem halben Jahr durch Hautentfernung abschließend gestraffte werden.

Was geschieht bei der persönlichen Beratung?

Veröffentlicht in FAQ-Gesäßvergrößerung mit Implantaten

Während der persönlichen Beratung haben Sie Gelegenheit, mit uns über die Änderungen zu sprechen, die Sie am Aussehen Ihres Po's gerne vornehmen lassen möchten. Da es sich hierbei um eine sehr persönliche Entscheidung, nehmen Sie sich bitte die Zeit Ihre Bedenken und Vorstellungen genau zu besprechen, insbesondere auch was die gewünschte Größe Ihres Po's betrifft. Nehmen Sie Fotos mit um uns zu zeigen, was Ihnen gefällt.

Er kann dann festlegen, welche Implantatgröße notwendig ist um die von Ihnen gewünschte Größe zu erreichen. Er wird mit Ihnen auch besprechen wie z.B. die Art des Hautschnittes ist, wie die genaue Position des Implantates sein wird, welche Art von Gesäßimplantat verwendet wird und ob es evtl. angezeigt ist zusätzlich eine Gesäßstraffung durchzuführen um die Gesäß insgesamt mehr anzuheben. Selbstverständlich werden wir Sie auch über die notwendige Narkoseform aufklären.

Bitte sagen Sie ihm auch alle Medikamente, die Sie z.Zt. einnehmen. Stellen Sie bitte alle Fragen, die Sie zu dieser Operation haben. Anhand dieser Informationen können Sie sich dann weitere Gedanken machen und eine Entscheidung treffen.

Wie funktioniert eine Gesäßvergrößerung?

Veröffentlicht in FAQ-Gesäßvergrößerung mit Implantaten

Während einer Gesäßaugmentation wird ein später praktisch kaum mehr sichtbarer Hautschnitt gemacht, welcher senkrecht zwischen den Gesäßbacken über dem Steißbein liegt. Das Gesäßfettgewebe wird dann angehoben, eine Implantattasche unterhalb des großen Gesäßmuskels (M. glutaeus maximus) gebildet und schließlich ein Gesäßimplantat eingeführt. Das Implantat kommt im oberen äußeren Quadranten der jeweiligen Gesäßbacke zum Liegen, also einer Zone, auf der Sie später NICHT sitzen werden.

Obwohl es heutzutage eine Vielzahl an Gesäßimplantaten gibt, werden zumeist Implantate mit einer weichen Silikonschale verwendet, die mit zähem ("hochkohäsivem") Silikongel gefüllt sind. Wir werden mit Ihnen die Auswahl des geeigneten Implantates besprechen und versuchen, Ihnen die Größenveränderung durch die Operation verständlich zu machen.

Die Operation wird immer in Vollnarkose mit kontrollierter Beatmung durchgeführt, weil es während des Eingriffs absolut notwendig ist, Ihre Muskeln medikamentös zu entspannen, ansonsten kann keine Implantattasche unterhalb des großen Gesäßmuskels geschaffen werden.

Wie lange dauert es bis ich mich von allem wieder erholt habe?

Veröffentlicht in FAQ-Gesäßvergrößerung mit Implantaten

Die Narbe wird für einige Wochen gerötet sein, nach einigen Monaten blasst Sie dann ab. Es ist sehr wichtig, dass Sie den Ablauf nach der Operation genau mit uns besprechen. Wenn Sie seine Anweisungen befolgen, sollten Sie sich problemlos und schnell von dem Eingriff erholen. Denken Sie bitte auch an folgendes:

Ruhe ist wichtig für den Heilungsprozess. Ruhen Sie sich daher nach der Operation so viel wie möglich aus. Nehmen Sie viel Flüssigkeiten zu sich und stellen Sie bitte sicher, dass Sie die verschriebenen Medikamente auch einnehmen.

Für mindestens 3-5 Tage sollten Sie möglichst viel liegen, wenn möglich nicht auf dem Rücken. Auch sollten Sie während dieser möglichst nicht sitzen. Das Gewebe heilt schneller wenn Sie verhindern, dass die Muskel- und Bindegewebsschichten um das Gesäßimplantat ständig bewegt werden.

Nach dieser Zeit dürfen Sie dann zunehmend aufstehen und umher laufen, sollten jedoch längere Wege entsprechend den Anweisungen von uns für einige Wochen vermeiden. Nach etwa 1 Woche können Sie das Gesäß zunehmend im Sitzen belasten.

Nach einigen Tagen wird der Verband abgenommen. Sie sollten danach eine von uns verordnete elastische kurze Kompressionshose tragen um das Gesäß zu unterstützen und die Schwellungsneigung zu reduzieren.

Aufgrund dieser normalen Gewebeschwellung kann sich Ihr Po evtl. hart und unnatürlich anfühlen, aber das gibt sich normalerweise nach kurzer Zeit. Die Implantate sitzen zunächst etwas hoch, rutschen im Verlauf der nächsten Wochen und Monate aber im Zuge der kontinuierlichen Gewebedehnung weiter nach unten in die gewünschte Position.

Nach ein bis zwei Monaten können Sie gymnastische Übungen und normale körperliche Betätigungen wieder aufnehmen, wenn Sie keine Beschwerden mehr haben. Die Rekonvaleszenzperiode variiert von Patient zu Patient.

Welches sind die idealen Patientenvoraussetzungen?

Veröffentlicht in FAQ-Gesäßvergrößerung mit Implantaten

Im Allgemeinen sind Patienten für eine Gesäßvergrößerung am besten geeignet, die:

  • über 18 Jahre alt sind
  • bei Frauen: z.Zt. nicht schwanger sind und nicht stillen
  • in gutem allgemeinen Gesundheitszustand sind
  • psychisch stabil sind
  • ihr Aussehen verbessern wollen
  • realistische Erwartungen haben
  • bisher noch keine Gesäßoperation gehabt haben

Was habe ich nach der Operation zu erwarten, wie viel Schmerzen werde ich haben?

Veröffentlicht in FAQ-Gesäßvergrößerung mit Implantaten

Während einer Gesäßvergrößerungs-Operation werden Gewebeschichten gedehnt, was nach der Operation dann Schmerzen verursacht. Die Schmerzen sind während der ersten 48 Stunden am größten und verringern sich dann von Tag zu Tag, wobei sie mit entsprechenden Schmerzmitteln meist gut gelindert werden können. Trotz dieser anfänglichen Unannehmlichkeiten sind die meisten Frauen mit dem Ergebnis der Operation von Anfang an sehr zufrieden.

Wenn Sie in Bauchlage aufwachen, fühlen Sie sich müde, abgeschlagen und verspüren im Gesäßbereich Schmerzen, die individuell von einem dumpfen Druckschmerz bis zu einem Muskelkatergefühl reichen. Ihr Po wird mit einem Kompressenverband und einem Klebestützverband verbunden sein, der den Po stützt und die Implantate stabilisiert sowie die Schwellungsneigung eindämmt. Auch befinden sich Saugdrainagen in der Wundhöhle, die Blut und Gewebswasser für 2-3 Tage ableiten. Es ist wichtig, dass Sie die Medikamente die wir Ihnen verschreiben, auch einnehmen. Jemand sollte Sie zum Entlassungszeitpunkt unbedingt abholen und nach Hause fahren. Evtl. brauchen Sie zu Hause in den ersten Tagen nach der Operation auch etwas Hilfe.

Wir werden Ihnen ein Antibiotikum verschreiben, dass Sie nach der Operation über einige Tage einnehmen müssen. Es wäre gut, wenn Sie das Rezept bereits vor der Operation einreichen und das Medikament in der Apotheke abholen würden.

Wie lange hält das Ergebnis an?

Veröffentlicht in FAQ-Gesäßvergrößerung mit Implantaten

Eine Gesäßaugmentation vergrößert den Po so lange die Implantate intakt bleiben. Das kann länger als 10 Jahre sein und kann heute von niemandem genau vorhergesagt werden. Prinzipiell geben alle Hersteller auf dem EU-Mark derzeit eine zeitlich unbegrenzte Garantie auf ihre Implantate.

Abhängig vom Ausmaß eines Hautüberschusses im Bereich der unteren Gesäßfalte kann es sein, dass in diesem Bereich im Laufe der Zeit eine Hautstraffung vorgenommen werden muss, da durch die Gewebedehnung der Implantate nur zu einem geringen Anteil Haut aus diesem Bereich gedehnt und damit gestrafft wird.

Welche Risiken bestehen, welche Komplikationen können auftreten?

Veröffentlicht in FAQ-Gesäßvergrößerung mit Implantaten

Folgende Komplikationsmöglichkeiten bestehen u.a. bei dieser Operationsmethode, wenn sie auch eher selten auftreten: postoperative Infektion, Nachblutung mit Hämatombildung, Ruptur des Implantates mit Volumenverlust und Leckage, Kapselkontraktur, Gefühlsverminderung von Gesäßhaut sowie Verrutschen des Implantats.

Risiken:

In der Vergangenheit hat es eine rege Diskussion in der Öffentlichkeit über mögliche Nebenwirkungen von Silikon-gefüllten Implantaten gegeben. Bis heute konnte jedoch kein Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs oder Rheuma nachgewiesen werden. Jede Operation birgt selbstverständlich gewisse Risiken und Komplikationsmöglichkeiten, wie z.B. Infektion, Nachblutungen, Risiken der Narkose oder die Notwendigkeit von weiteren Korrekturoperationen.

Lesen Sie zu diesem Thema mehr auf der sehr informativen Webseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA).

Weitere spezielle Nebenwirkungen von Gesäßimplantaten können sein:

  • Kapselkontraktur: dies tritt unvorhersehbar auf, wenn die natürliche Narbe um das Implantat (bindegewebige "Kapsel") sich zusammenzieht und sich die Gesäß zunehmend hart anfühlt. Kapselkontrakturen treten häufiger bei Silikongel-gefüllten Implantaten auf und seltener bei Kochsalz-gefüllten.
  • Gefühlsminderung der Gesäßhaut: bessert sich zumeist innerhalb weniger Wochen, kann aber dauerhaft fortbestehen.
  • Ruptur: wenn das Implantat an Flüssigkeitsvolumen verliert, akut oder über längere Zeit. In diesem Fall sollte das Implantat ausgetauscht werden.