FAQ-Oberlidkorrektur (Blepharoplastik)

FAQHäufig gestellte Fragen zum Thema Oberlidkorrektur (Blepharoplastik) haben wir für Sie nachfolgend zusammengestellt:

Was geschieht bei der persönlichen Beratung?

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Während der persönlichen Beratung haben Sie mit uns die Gelegenheit, über die Änderungen zu sprechen, die Sie an Ihrem Aussehen gerne vornehmen lassen möchten. Wir werden Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Operation selbst, die jeweiligen Risiken und Grenzen sowie die notwendige Narkoseform erklären.

Wir werden während der Beratung eine genaue Untersuchung Ihrer Augenlider vornehmen. Er wird auch Ihr Sehvermögen, Ihr Gesichtsfeld und die Tränenwege untersuchen. Sie sollten ihm bitte sagen, ob Sie damit in Verbindung stehende Symptome haben wie Trockenheit Ihrer Augen, Änderungen der Sehschärfe oder Augenschmerzen.

Stellen Sie bitte alle Fragen, die Sie zu dieser Behandlungsform haben. Anhand dieser Informationen können Sie sich dann weitere Gedanken machen und eine Entscheidung treffen.

Wie wird eine Korrektur der Oberlider durchgeführt?

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Ein Hautschnitt wird im Bereich der normalen Hautumschlagsfalte des Oberlides gemacht. Überschüssiges Fett und Haut werden dann entfernt, der Augenschließmuskel (M. orbicularis) und das Septum orbitale (eine bindegewebige Faserschicht) werden je nach Bedarf gestrafft und der Hautschnitt abschließend wieder vorsichtig mit feinen Fäden geschlossen. Die Hautnarbe kommt in der o.g. natürlichen Hautfaltenregion zum liegen und ist daher später kaum sichtbar. Während der Operation wird ein feines Elektromesser benützt, das kleine Blutungen sofort stillt.

Was habe ich nach der Operation zu erwarten?

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Nach der Operation erhalten Sie von uns spezielle Augentropfen, um Ihre Augen zu schützen und feucht zu halten. Dadurch kann es vorübergehend zu einem etwas verschwommenen Blick kommen.

Am ersten Abend nach der Operation sollten Sie sich mit erhöhtem Oberkörper entspannt hinliegen. Es hilft, wenn Sie Kältepackungen auf die Augenlider auflegen. Auch wenn Sie praktisch gleich wieder aufstehen und herumlaufen können, sollten Sie Ihre körperlichen Aktivitäten reduzieren.

Wie sieht das langfristige Ergebnis bei den meisten Patienten aus?

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Der wache und jugendlichere Blick, der durch diese Operation erreicht wird, hält in der Regel lange an. Die dünnen Narben können für sechs Monate oder etwas länger leicht rosa sein, sind jedoch durch Auftragen von mir Make-up leicht zu verstecken. In der Regel bleichen diese Narben aus und es verbleibt eine kaum mehr sichtbare weiße Linie. Die Entfernung von Fettgewebe ist dauerhaft, eine Schlaffheit der Haut sowie feine Fältchen um die Augen herum können in der Zukunft jedoch wiederkommen.

Auch wenn der Alterungsprozess weitergeht, sind Patienten gewöhnlich für viele Jahre nach der Operation mit ihrem Aussehen zufrieden. Manche Patienten möchten dann zu einem späteren Zeitpunkt noch andere Korrekturen im Gesichtsbereich durchführen lassen. Wenn die Elastizität der Stirnhaut mit der Zeit weiter abnimmt und die Augenbrauen absinken, kann es sinnvoll sein, ein Stirnlifting oder eine erneute Augenlidkorrektur durchzuführen.

Wie viel Schmerzen werde ich haben?

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Anfangs kann es sein, dass Sie ein Druckgefühl um die Augen herum verspüren, was für einige wenige Tage etwas unangenehm sein kann. Ein leichtes Schmerzmittel kann bei Bedarf eingenommen werden. Patienten, die diese Operation hinter sich haben, sind oft erstaunt, wie schmerzarm eine Augenlidoperation sein kann. Häufig kann eine alleinige Oberlidkorrektur oder Unterlidkorrektur in örtlicher Betäubung durchgeführt werden, wobei die Rekonvaleszenz meist nicht länger als 7-10 Tage ist. Die Genesungszeit ist natürlich von Patient zu Patient verschieden.

Wenn es Ihnen nicht allzu viel ausmacht, dass andere Menschen bemerken, dass Sie erst kürzlich eine Operation hatten, können Sie eventuell schon frühzeitig wieder leichtere Arbeiten verrichten.

Wie lange dauert es, bis ich mich von allem wieder erholt habe?

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Zunächst können die Hautwunden etwas gerötet und unregelmäßig sein. Nach einer gewissen Zeit wird die Narbe jedoch meist flach und fast unsichtbar. Die Hautfäden werden innerhalb der ersten Woche gezogen. Die Schwellung und blauen Flecken verschwinden allmählich und Sie werden sich dann von Tag zu Tag immer besser fühlen und besser aussehen. Der Rückgang von Schwellung und Blutergüssen kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. Eine Blauverfärbung verschwindet normalerweise nach 7-10 Tage. Wenn Sie möchten, können Sie schon nach einer Woche wieder Make-up auftragen, um verbliebene Verfärbungen zu verdecken.

Ihr Blick kann für einige Tage verschwommen sein. Die Augen können auch lichtempfindlich sein und es kann sein, dass es zu übermäßigem Tränen oder aber auch zu Trockenheit der Augen kommt. Sie erhalten spezielle Augentropfen verschrieben, die diese Beschwerden lindern helfen.

In der ersten Woche sollten Sie auf Aktivitäten verzichten, welche Ihre Augen austrocknen könnten, wie z.B. Lesen, Fernsehen, Kontaktlinsen Tragen oder Arbeiten am Computer. Bitte zwinkern Sie auch nicht zu viel, weil das zu vermehrter Schwellneigung führen kann. Sie können für einige Zeit eine dunkle Sonnenbrille tragen, um die Augen vor Wind- und Sonnenirritation zu schützen. Die Augen können über einige Wochen leicht ermüden. Kleinere Ruhepausen sind daher gut.

In den ersten 3-4 Wochen sollten Sie Betätigungen vermeiden, welche den Blutfluss zu den Augen vermehren wie z.B. Überbeugen, Heben, Weinen und Sport. Wir werden Ihnen sagen, wann Sie wieder mit körperlichen Übungen anfangen dürfen. Vermeiden Sie bitte auch Alkohol, weil Alkohol das Einlagern von Wasser ins Gewebe fördert, was wiederum die Heilung verzögert.

Welches sind die idealen Patientenvoraussetzungen?

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Im Allgemeinen können Patienten eine Oberliedkorrektur vornehmen lassen, wenn sie:

  • körperlich gesund sind.
  • mindestens 18 Jahre alt sind.
  • psychisch stabil sind.
  • eine Verbesserung eines "müden Blicks" bedingt durch Schlupflidbildung wünschen.
  • keine Augenkrankheiten wie Grüner Star oder Netzhautablösung haben.
  • keine Allgemeinerkrankungen haben wie z.B. hohen Blutdruck, Durchblutungsprobleme oder Schilddrüsenerkrankungen.
  • realistische Erwartungen haben.