Welche Risiken bestehen, welche Komplikationen können auftreten?

Veröffentlicht in FAQ-Gesäßvergrößerung mit Implantaten

Folgende Komplikationsmöglichkeiten bestehen u.a. bei dieser Operationsmethode, wenn sie auch eher selten auftreten: postoperative Infektion, Nachblutung mit Hämatombildung, Ruptur des Implantates mit Volumenverlust und Leckage, Kapselkontraktur, Gefühlsverminderung von Gesäßhaut sowie Verrutschen des Implantats.

Risiken:

In der Vergangenheit hat es eine rege Diskussion in der Öffentlichkeit über mögliche Nebenwirkungen von Silikon-gefüllten Implantaten gegeben. Bis heute konnte jedoch kein Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs oder Rheuma nachgewiesen werden. Jede Operation birgt selbstverständlich gewisse Risiken und Komplikationsmöglichkeiten, wie z.B. Infektion, Nachblutungen, Risiken der Narkose oder die Notwendigkeit von weiteren Korrekturoperationen.

Lesen Sie zu diesem Thema mehr auf der sehr informativen Webseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA).

Weitere spezielle Nebenwirkungen von Gesäßimplantaten können sein:

  • Kapselkontraktur: dies tritt unvorhersehbar auf, wenn die natürliche Narbe um das Implantat (bindegewebige "Kapsel") sich zusammenzieht und sich die Gesäß zunehmend hart anfühlt. Kapselkontrakturen treten häufiger bei Silikongel-gefüllten Implantaten auf und seltener bei Kochsalz-gefüllten.
  • Gefühlsminderung der Gesäßhaut: bessert sich zumeist innerhalb weniger Wochen, kann aber dauerhaft fortbestehen.
  • Ruptur: wenn das Implantat an Flüssigkeitsvolumen verliert, akut oder über längere Zeit. In diesem Fall sollte das Implantat ausgetauscht werden.