Was sind periareoläre und vertikale Mastopexie?

Veröffentlicht in FAQ-Bruststraffung

Bei Frauen mit kleinen und kaum hängenden Brüsten können diese Techniken, bei denen weniger Hautschnitte benötigt werden, angewendet werden. Zunächst werden ovale Linien auf die Haut um den Warzenhof angezeichnet und dann eingeschnitten. Die Haut um den Warzenvorhof wird dann entfernt. Je nach Befund wird dann noch die Haut seitlich vom Brustgewebe gelöst und die Brustdrüse selbst neu geformt und angehoben. Die Haut wird dann wieder an den Warzenhof genäht.

Manchmal bilden sich kleine Fältchen um den Warzenvorhof aus, weil mehr Haut vorhanden ist als nötig. Man kann sich das so vorstellen wie wenn man versuchen würde den Rand eines Loches in einem Stück Stoff auf ein kleineres rundes Stück Stoff in der Mitte zu steppen. Oder als wenn man einen Gürtel so eng schnallen würde, dass sich Falten im Hosenbund bilden. Diese kleinen Fältchen verschwinden in den meisten Fällen jedoch innerhalb von einigen Wochen bis Monaten wenn der Hautmantel sich an die neue Form und das Gewicht der Brust gewöhnt. Wenn bereits in der Operation abzusehen ist, dass ein zu großer Hautüberschuss vorliegt, werden wir den Hautschnitt vertikal nach unten bis knapp oberhalb der Unterbrustfalte verlängern. Die überschüssige Haut wird dann zu beiden Seiten dieses Schnittes entfernt und die Haut wieder vernäht. Trotz dieses zusätzlichen vertikalen Hautschnitts hinterlässt dieses Verfahren weniger Narben als die herkömmliche ankerförmige Bruststraffungs-Technik.